Stückholzfeuerung

Stückholz- oder Stückgutfeuerungen stehen für Holz heizen in seiner ursprünglichsten Form. Die Beschickung des Füllraums geschieht noch per Hand.  Durch große Füllräume mit langen Nachlegeintervallen und einer einfachen Bedienung der Heizungsanlage hat das Heizen mit Holz an Bedeutung gewonnen. Durch die Möglichkeit einer automatischen Zündfunktion, kann der Zeitpunkt des Anheizens individuell, auch in Abwesenheit der Bewohner, gewählt werden. Brennholz wird in Raummeter (rm) gehandelt.

Energiegehalt: (Wassergehalt max. 20%)
1 rm Buche = 1.930 kWh = 193 l Heizöl

Ausführung:
Verschiedene Ausführungen erlauben den Einsatz von Stückholzöfen oder Stückholzkaminöfen in Wohnräumen und Etagen sowie Stückholz - Zentralheizungskesseln für Ein-/ Mehrfamilienhäuser oder landwirtschaftliche Betriebe.

Lagerung:
Brennholz wird mindestens 2 Jahr im Freien gelagert bzw. getrocknet. Man unterscheidet zwischen Scheitholz mit einer Länge von 1000 mm oder zerkleinertes, ofenfertiges Stückholz mit Längen von 250, 330 oder 500 mm.

Wärmeverteilung / Wärmeabgabe:
Über Radiatoren und Niedrigtemperatursysteme (Fußbodenheizung, Wand/Deckenheizung) möglich.

Leistungsgrößen / Einsatzbereich:
Zimmer / Etage: Stückholzöfen oder Stückholzkaminöfen
Leistung: üblich 6 – 14 KW (ca. 15 – 30 m² abhängig von der Energiekennzahl)
Zur Beheizung eines Raums mittels Strahlungs- und Konvektionswärme bzw. zur zusätzlichen Beheizung eines Nebenraumes über einen Luftkanal
möglich bis 30 KW (ca. 100 m² abhängig von der Energiekennzahl) mittels wassergeführten Stückholzöfen können mehrere Zimmer bzw.  die gesamte Wohnung beheizt werden, die Energie wird hierbei wie bei einem Heizungskessel zur Erwärmung von Heiz- und Warmwasser herangezogen.

Ein/Mehrfamilienhaus/Landwirtschaftliche Betriebe: Stückholzkessel - wassergeführtes Zentralheizungssystem
Leistung: üblich 18 – 28 kW (ca. 80 m² – 200 m² abhängig von der Energiekennzahl)

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Ratzenberger Haustechnik
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